Die Geschichte klingt exakt wie aus dem Drehbuch zu “Nobody Knows” des japanischen Regisseurs Hirokazu Kore-eda. Man kann zwar nicht sagen: ‘Wenn die Wirklichkeit die Kunst einholt’, denn der Film beruhte schon auf einem tatsächlichen Fall - allerdings ereignete der sich in Japan. Wenn sich dann soetwas in Deutschland ereignet, ist es aber doch etwas schockierender. Irgendwie denkt man ja immer noch in vielen Dingen, dass das so hier nicht möglich sei. Verwahrlosung gibts hierzulande aber natürlich auch, und wird es immer häufiger geben. Böses denkt, wer einen Zusammenhang zum Abbau des sozialen Netzes sieht …
2 Kommentare »
[...] Zwei Meinungen aus den Amazon-Leserrezensionen zum Film “Nobody Knows” (den ich an dieser Stelle bereits sehr empfahl). Bemerkenswert, dass die dem Film zugrunde liegende Geschichte – eine Mutter verlässt ihre Kinder, welche monatelang auf eigene Faust überleben, bis die Sache bemerkt wird – hier offenbar originär als Ausprägung eines Problems der japanischen Kultur verstanden wird. Nahezu Identisches ist jetzt nämlich mitten in Berlin geschehen (tiefkultur.de ist der Zusammenhang zwischen Film und Nachricht ebenfalls aufgefallen). [...]
Und es geht gleich weiter mit dieser Nachricht. Wie wär’s mal damit lieber Herr Staat: Nicht jammern, dass es zuwenige Kinder gibt, sondern erstmal dafür Sorge tragen, dass die, die da sind, vernünftig versorgt werden können (file auch unter KiTa-Mangel).
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