Abdel Hadi Halo & the El Gusto Orchestra of Algiers

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Der Pianist Abdel Hadi Halo und das 30-köpfige El Gusto Orchestra of Algiers spielen Chaabi …

eine Musik, die in den 30er bis 50er Jahren in Algerien arabische und jüdische Musik verband. Dass bis zur Unabhängigkeit Algeriens dort Juden lebten, vergisst man inmitten der aktuellen Glaubenskriege leicht (aber auch Joann Sfars Comicserie „Die Katze des Rabbiners“ erinnert einen daran). Nun spielen die Musiker der verschiedenen Religionen zumindest in ihrem europäischen Exil wieder zusammen. Produziert vom umtriebigen Damon Albarn, der ja bereits Bassekou Kouyate protegiert hat, erscheint das Album auf dem unberechenbaren Londoner Label Honest Jon’s („London is the Place for me“). Rhythmisch mitreißend, gesanglich getragen, ist die Musik eine faszinierende Melange und zugleich eine kleine politisch-religiöse Utopie. Großartige Veröffentlichung!
(Honest Jon’s)

Eine Antwort auf „Abdel Hadi Halo & the El Gusto Orchestra of Algiers“

  1. Jazz open in Stuttgart bzw. im Fernsehen. Bei so einer Sendung habe ich vor Jahren joe Zawinoul, tot leider, für mich entdeckt. Ich bin Vorkriegsware und eigentlich ein Klassiker, aber nicht so vernagelt, daß es für mich nur eine Art von Musik in der Welt gäbel Verganngenen Sonntag im Januar 2oll habe ich bei der Jazz-open-Übertragung im Fernsehen das El Gusto-Orchestra of Algiers gehört – phantastische Musik, hinreißender Rhytmus, arabisch eben, oder, besser, arabischer Kulturkreis, wozu ja auch ein bißchen Spanien gehört. Kein Wunder bei der Geschichte, die Spanien hat. Jedenfalls, ich weiß, wo ich morgen hingehe und mir eine CD von El Gusto besorge, mag mein armer Mann sich ruhig gepeinigt fühlen und in sein Zimmer flüchten, wenn ich sie abspiele. Merci bien les amis de cette groupe, vous-etes sensationnels! Annemarie Plewa

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