„Close“ von Marcus Lenz

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Kranker trifft Kranke: In einem unbestimmbaren Berlin zwischen Häuserabriss und wachdienstgesicherten Bürogebäuden treffen sich Jost und Anna … Er ist ein psychopathischer Provokateur, sie hat sich aus Angst vor dem Draußen in ihrer Wohnung verschanzt. Als die beiden aufeinander treffen, entfaltet sich ein gefährliches Spiel aus Neugier und Angst, Liebe und Hass, gleichermaßen aggressiv wie sexuell aufgeladen. Christoph Bach, nach „Narren“ und „Detroit“ anscheinend auf leicht psychotische Typen festgelegt, liefert sich mit Jule Böwe in „Close“ von Marcus Lenz ein spannendes, wortkarges Gefecht. Eine kleine, übersehene Perle des jungen deutschen Kinos.
(Neue Visionen)