3 Antworten auf „Fernsehen bildet“

  1. Na das hat sich doch gelohnt.

    zu 2. kann ich nur sagen, dass das höchste Zeit wurde, dass das endlich mal in geordnete Bahnen gelenkt wird.

    zu 1.: Ist das das sprachliche Pendant zum Rettungsschuss? So einen könnte ich ja öfter mal einen placieren, aber das gehört jetzt nicht hierher.

  2. zu 1: bezogen auf den recht bekannten Fall, wo ein Polizist einem Entführer Folter angedroht hat, um das Versteck eines entführten Opfers zu finden, bevor das stirbt. Taucht sehr schräg als Vergleich in der Diskussion um den Kauf der Daten-CD auf.

    zu 2: Emissionshandel. Eigentlich ein alter Hut, aber mir war das nicht so klar: Eine zu umweltfreundliche Firma, die es nicht auf die Reihe kriegt, ihr Kontingent an Luftverschmutzung zu produzieren, darf ihre nicht verbrauchte Umeweltverschmutzung verkaufen, damit ein anderer die Sauerei erledigt. Nicht, dass wir am Ende nicht die erlaubte Menge Luftverschmutzung zusammenkriegen und sauberer produzieren als wir müssen…

  3. Jaja, der Emissionshandel ist wirklich eine ziemlich drollige sache, deren komishes Potential noch nicht ausgeschöpft ist.

    Die andere Idee ist mir neu, aber sie erscheint bestechend: Statt einem kriminellen Bankangestellten Geld in den Rachen zu stopfen, schnappt man sich lieber die Pfeffersäcke der Reihe nach und spannt sie auf die Streckbank bis sie ihre Nummernkontennummern selber verraten. Ganz selbstbestimmt, dann haben die auch nichts zu meckern. Und der Staat macht sich nicht zum Komplizen, sondern foltert eben nur – streng rechtsstaatlich, selbstverständlich. Das Volk ist zufrieden und die Pensionslasten für die Folterknechte kriegt man locker durch Verkauf von ausgewählten Videoclips gedeckt. Eine echte Win-Win-Situation.

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