Archiv für die 'Kunst' Kategorie

“The Future” von Miranda July

Sophie (Miranda July) und Jason (Hamish Linklater), beide Mitte 30, leben ohne großes Spektakel ihr Leben: Sie gibt Kindern Tanzunterricht, er hilft vom heimischen Sofa aus per Headset Usern bei Computerproblemen. Alles scheint soweit OK, aber irgendwas fehlt. Die beiden würden ihrem Leben gerne einen neuen Sinn geben und Verantwortung übernehmen … ‘“The Future” von Miranda July’ weiterlesen

“Exit through the Gift Shop” von Banksy

Thierry Guetta porträtiert die Street Art Szene. Als er auf seinen Helden Bansky trifft, nimmt das Projekt eine unerwartete Wendung … ‘“Exit through the Gift Shop” von Banksy’ weiterlesen

God save …

Malcolm McLaren.

R.i.p.

Oscar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch
von Fabiano Maciel & Sacha

Er war stilprägend und hat mehr als 600 Gebäude gebaut. Oscar Niemeyer ist gerade 102 Jahre alt geworden und macht immer noch Architektur mit Schwung … ‘Oscar Niemeyer – Das Leben ist ein Hauch
von Fabiano Maciel & Sacha’ weiterlesen

“Hunger” von Steve McQueen

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Knapp formuliert, erzählt „Hunger“ in der ersten Hälfte vom Haftalltag der IRA-Gefangenen im nordirischen Maze-Prison. In der zweiten Hälfte sehen wir, wie sich der Insasse Bobby Sands zu einem Hungerstreik entschließt, an dem er schließlich sterben wird … ‘“Hunger” von Steve McQueen’ weiterlesen

Zu Gast bei Jonathan Meese

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Neulich, in der Jonathan Meese Ausstellung “Erzstaat Antlantisis” im Arp Museum (noch bis 30.8.) erfreut im Gästebuch festgestellt, dass das Bildungsbürgertum immer noch reflexhaft reagiert. Wenigstens ein paar Dinge ändern sich nie …

“Erlkönig” von Johannes Wohnseifer

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„Und was hat das mit Goethe zu tun?“ Der Künstler Johannes Wohnseifer nimmt die potentielle Frage eines klassisch ausgerichtete Museumsbesuchers angesichts seines neuen Projekts ironisch vorweg. Wohnseifer steht vor einem Toyota „Hiace“ … lesen

“Trouble With The Aardvaark” von Jim Avignon

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Zwischen den Polen Comic, Grafik und Malerei arbeitet seit vielen Jahren der Berliner Jim Avignon … ‘“Trouble With The Aardvaark” von Jim Avignon’ weiterlesen

Art Cologne 2008: führungslos ins Glück?

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Nach turbulenten Vorbereitungen ohne künstlerischen Direktor wurde die Art Cologne im April wider Erwarten ein Erfolg. Der neue Direktor tritt allerdings erst am 1.Mai sein Amt an … lesen

Hochstapler

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Art Cologne Vernissage

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15.4.2008, 17 Uhr, Köln: Die Führerlose Kunstmesse wartet auf die Gäste 

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Peter Zumthors Bau des Kolumba-Museums

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Ende des letzten Jahres wurde endlich Peter Zumthors Neubau des Kölner Diözesanmuseums “Kolumba”, also des Kunstmuseums des Erzbistums in Köln, offiziell eingeweiht. Auch wenn der Bauherr der Erzreaktionäre Kardinal Meisner ist, der sich in letzter Zeit gerade beim Thema Kunst einiges – bis hin zur Verwendung des Begriffs ‚entartete Kunst’ – geleistet hat, sollte man die Hemmschwelle, über die Türschwelle zu treten, überwinden …. lesen

Jitter – Magazin für Bildgestaltung

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Soeben ist die zweite Ausgabe des jungen Magazins mit dem ungewöhnlichen Name erschienen. Der Untertitel „Magazin für Bildgestaltung“ verweist auf die angestrebte Schnittmenge aus Comic, Kunst und Grafik-Design … lesen

Gerhard Richters Domfenster und Musik von Glass, Cage und Feldman

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Tiefkultur wirft alle Ressentiments über Bord und begibt sich in die Niederungen der Hochkultur: Anlässlich der Einweihung von Gerhard Richters Fenster im Kölner Dom gab es sogar einen Beitrag in der Tagesschau. In Köln wurde das Spektakel mit viel Tamtam und Bimbamborium bestritten. “Eine Ausstellung und zwei Konzerte” hieß das Programm, das einen zunächst einen Blick auch die Vorarbeiten zum neuen Domfenster gewährte …

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Miranda July

Ich bin ja eh schon ganz großer Miranda July Fan. Ihr Film “Me and you and everyone we know” war ganz bezaubernd. Ihr Websiten-Projekt   Learning to love you more ist eine ganz großartige soziale Skulptur, die man hippiesk oder kitschig schimpfen kann, die aber Alltagspoesie, Kunst und … ähm, Nächstenliebe wunderbar miteinander verbindet (nehmt Euch Zeit zum stöbern). Die Startseite von Miranda Julys Hauptseite läßt einem das Herz auf ähnliche Art schmelzen.

Und nun finde ich im Blog von Mercedes Bunz den Hinweis auf die ganz fantastische Ankündigung ihres neuen Buches auf ihrer Seite No one belongs here more than you. Wunderbarer Humor. Seufz … 

Aber au weia, die Titel der Seiten sind schon ziemlich hippiemäßig, fällt mir jetzt wieder auf. Trotzdem seufz…

“Ich und Du und alle die wir kennen” von Miranda July

Die Regisseurin Miranda July sagt über die Filmmusik von Michael Andrews, dass sie ihren Film zum leuchten gebracht hat. Das stimmt, und der Glanz wurde weiter gereicht …

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“The Cremaster Cycle” von Matthew Barney

Barocker Kunst-Horror:
Fünf Filme, die dem Künstler Matthew Barney die Möglichkeit geben, Performance, Skulptur und Landart im Format des Kinos zu vereinigen. Ein Bildgewaltiges Filmkunst-Experiment.

Knapp 400 Minuten umfasst der Filmzyklus des Künstlers Matthew Barney. Aber das sollte den wagemutigen Kinogänger nicht abschrecken, tief in dessen verwirrenden Kosmos einzutauchen. Nachdem die fünf Filme des Zyklus bereits vor drei Jahren in Köln im Rahmen der Matthew Barney Ausstellung im Museum Ludwig zu sehen waren, tourt das Werk nun erstmals durch die normalen Kinos des Landes, wo die Filme einzeln als auch in einer Gesamtschau (sehr zu empfehlen, wenn man etwas Ausdauer hat) zu sehen sein werden.

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Barneys um den Prozess der biologischen Geschlechtsfindung in der embryonalen Phase kreisendes Werk ist sehr frei an charakteristischen und spektakulären Orten angesiedelt: einem Football-Stadion, einem Salzsee, einem Gletscher, dem Chrysler Building, dem Guggenheim Museum in New York und anderen. Ebenso frei werden in das Grundthema mythologische Stoffe, historische Ereignisse und symbolhafte Handlungen eingewoben. Barney, der neben einigen anderen Darstellern wie Richard Serra oder Norman Mailer in fast allen Filmen präsent ist, scheint auf diese Weise die unterschiedlichsten Handlungsstränge frei miteinander zu assoziieren.

Diesen Assoziationen kann man ohne vorherige Lektüre sicherlich nicht immer folgen. Das macht aber nichts, denn die filmisch spektakuläre Gestaltung bietet in diesem fast dialogfreien Film dem Zuschauer wiederum reichlich Gelegenheit, seinen eigenen Assoziationen freien Lauf zu lassen. Beeindruckend sind solche Szenen wie das Solo des Ex-Slayer Drummers Dave Lombardo zu dem Summen eines Bienenschwarms, begleitet vom Grindcore-Gegrunze des mit Bienen übersäten Steve Tucker von Morbid Angel (Cremaster 2) ebenso wie die im klassischen Musical-Stil arrangierten Tanzszenen (Cremaster 1) oder eine Massenkarambolage alter Chrysler-Limousinen im Foyer des Chrysler Buildings (Cremaster 3). Und die überall auftauchenden Skulpturen Barneys, die die Filme zu einer Mischung aus Performance-Kunst, Skulptur und Kino machen, sind in all ihrer barocken Dekadenz und Überdrehtheit eine Augenweide: Paul McCarthy (in Bezug auf fiese Körperflüssigkeiten und historische Referenzen) plus Vanessa Beecroft (in Sachen Style) hoch drei.
(Bundesstart: 6.11.2005)

Zuerst erschienen in choices 11/05

Graw Böckler: Raum für Projektion

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“In der Krise kann man am besten was machen“, weiß Georg Graw. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Böckler machen sie als Produzenten-Duo kurze, experimentelle Filme, die sie in ihrem “Raum für Projektion“ zeigen und auf dem gleichnamigen DVD-Label veröffentlichen … ‘Graw Böckler: Raum für Projektion’ weiterlesen

KunstFilmBiennale 2003, Köln

Kunst im Kino

Nach einem erfolgreichen „Vorspiel“ Ende letzten Jahres fand vom 26.Oktober bis zum 2. November in Köln die erste reguläre KunstFilmBiennale mit internationalem Wettbewerb statt. Die Schnittstelle zwischen Bildender Kunst und Film in Form von Künstlerfilm, Kunst im Film und Film über Kunst war Thema des einwöchigen Film-Festivals, auf dem rund 180 Filme gezeigt wurden.

‘KunstFilmBiennale 2003, Köln’ weiterlesen

Art Cologne 2001

Zwischen den Orten

Nachdem die Relevanz der Art Cologne in den letzten Jahren zunehmend angezweifelt wurde (obwohl der Kontrahent in Berlin sich auch nicht durchsetzen konnte), wird dieses Jahr mit dem Slogan ‚The Artpole of the world’ diese Relevanz schlicht wieder behauptet. So kann man’s auch machen…

‘Art Cologne 2001′ weiterlesen

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