„Quentin Tarantino“ von Amazing Ameziane

Die Filmografie von Quentin Tarantino ist mit bisher nur neun Filmen zwar nicht umfangreich, hatte aber enormen stilbildenden Einfluss weit übers US-Kino hinaus. In seinem Comic „Quentin Tarantino“ spürt Comic-Künstler Amazing Ameziane Leben und Werk des Filmemachers nach und eignet sich dabei formal dessen Prinzip der wechselnden Stilmittel an. „„Quentin Tarantino“ von Amazing Ameziane“ weiterlesen

Berlinale-Rundgang 2024 – Teil 2

Berlinale 2024 – Rundgang über die fünfte und letzte Berlinale unter der künstlerischen Leitung von Carlo Chatrian.

© Internationale Filmfestspiele Berlin / Claudia Schramke, Berlin

Zweite Hälfte des Festivals

Nach der Hälfte des Festivals spürt man langsam die gesteigerte Müdigkeit und merkt, dass die Filme ab und an in ein Gespräch miteinander treten. „Berlinale-Rundgang 2024 – Teil 2“ weiterlesen

Berlinale-Rundgang 2024 – Teil1

Berlinale 2024 – Rundgang über die fünfte und letzte Berlinale unter der künstlerischen Leitung von Carlo Chatrian.

© Internationale Filmfestspiele Berlin / Claudia Schramke, Berlin

Die 74. Berlinale ist die erste nach der Pandemie, die wieder uneingeschränkt stattfindet, und zugleich ist sie die letzte, die Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter zu verantworten hat. 2020 übernahm der ehemalige Leiter des Festivals in Locarno die Leitung des deutschen Festivals der A-Klasse während der gerade aufkommenden Pandemie. Seine zweite Ausgabe fand nur Online statt, die dritte sehr eingeschränkt und erst 2023 ging es dann mit fast normalem Programm weiter. Doch da zeichneten sich schon Sparzwänge ab, die dazu führten, dass die nun 74. Berlinale mit stark reduziertem Programm von knapp 200 Filmen von ehemals ca. 350 Filmen startet. Sie beschließt Chatrians kurze Karriere in Berlin. „Berlinale-Rundgang 2024 – Teil1“ weiterlesen

„Das Storyboard von Wim Wenders“ von Stéphane Lemardelé

Der kanadische Zeichner Stéphane Lemardelé konnte sein Glück kaum fassen, als er 2013 als Storyboard-Zeichner für Wim Wenders‘ 3D-Spielfilm „Everything will be fine“ angefragt wurde. Jetzt hat er aus der Begegnung mit dem deutschen Regisseur eine Graphic Novel gemacht, die weit über die kurze Zusammenarbeit an dem Spielfilm im Jahr 2014 hinausreicht.

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„Béatrice“ und „Das große Los“ von Joris Mertens

Der Belgier Joris Mertens, der bislang als Setdesigner und Storyboard-Künstler tätig war, debütiert mit rund 50 Jahren als Comiczeichner. Seine Bände „Béatrice“ (2021) und „Das große Los“ (2022) sind jetzt auch in Deutschland erschienen. Mit ungemein detailreichen Bildern erzählen sie nicht zuletzt auch von Mertens’ Liebe zum Kino. Der Film noir und die klassischen französischen Krimis prägen den Look der Comics.

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„Past Lives – In einem anderen Leben“ von Celine Song

Die beiden Grundschüler Hae Sung und Young Na sind unzertrennlich, bis die Eltern von Young Na von Seoul nach Kanada ziehen. Der Kontakt zwischen den beiden reißt ab. Zwölf Jahre später hat Hae Jung seinen Wehrdienst absolviert und studiert Ingenieurwesen. Young Na, die sich inzwischen Nora nennt, hat als junge Autorin ein Stipendium in New York erhalten. Da erfährt sie, dass Hae Jung, den sie beinahe vergessen hatte, sie über das Internet sucht …

Hier geht es zur vollständigen Kritik.

6-teiliges Dossier für die Bundeszentrale für politische Bildung zu dem Film „Loveparade – Die Verhandlung“

In der Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung habe ich ein sechsteiliges Dossier rund um das Thema des Films konzeptioniert und realisiert: eine Filmkritik, ein Text über Filme über das Unzeigbare sowie Texte zur Geschichte von House und Techno, Musikfestivals im Allgemeinen und der  Loveparade im Speziellen und Interviews mit den Filmemacher*innen und einem Juristen unterfüttern das Sichtungsangebot in der Mediathek.

Hier geht es zum Dossier.

Sammy Harkham: „Blood of the Virgin“

Mit „Blood of the Virgin“ jagt der Comiczeichner Sammy Harkham seinen Antihelden Seymour durch die Niederungen des Exploitationkinos der frühen 1970er-Jahre: Seymour ist einer von unzähligen Filmenthusiasten, die vom Glücksversprechen Hollywoods angelockt in Los Angeles auf ihre Chance warten. Seymour, 27 Jahre jung, wohnt Anfang der 1970er-Jahre zusammen mit seiner Frau und dem Neugeborenen in einem kleinen Reihenhäuschen, das aussieht wie tausend andere. Als Cutter verdingt er sich bei einem kleineren Studio namens Reverie, das B-Movies produziert – also zwei oder drei Ligen unter dem glamourösen Hollywood, das man allgemein mit der Filmbranche in Los Angeles assoziiert.

Hier geht es zum vollständigen Text für den Filmdienst.

„Fritz Lang – Die Comicbiografie“ von Arnaud Delalande & Éric Liberge

Mit Filmen wie „Die Nibelungen“, „Metropolis“ und „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ avancierte Fritz Lang in den 1920er-Jahren zu einem der wichtigsten Regisseure des deutschen Stummfilmkinos; nach der Machtergreifung der Nazis setzte er seine Karriere erfolgreich in Hollywood fort. Eine neue Comic-Biografie von Arnaud Delalande und Éric Liberge beleuchtet sein Leben und Werk und legt dabei erfreulich viel visuellen Gestaltungswillen an den Tag.

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„Ghibliothek“ von Michael Leader & Jake Cunningham

Studio Ghibli hat mit Anime-Werken wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ und „Die letzten Glühwürmchen“ Filmgeschichte geschrieben und wesentlich dazu beigetragen, der japanischen Animationskunst internationale Wahrnehmung und Anerkennung zu verschaffen. Ein reich bebilderter Band widmet sich den Kinofilmen des wegweisenden Studios und seinen Gründervätern Hayao Miyazaki und Isao Takahata.

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Filmgespräch mit Frauke Finsterwalder und Team zu „Sissi & ich“

Am 29. März präsentierte die filmsociety vor ausverkauftem Saal im Odeon Kino den nicht nur visuell beeindruckenden Film „Sisi & ich“ der Regisseurin Frauke Finsterwalder, die das Drehbuch über die berühmte Kaiserin gemeinsam mit ihrem Lebenspartner, dem Autor Christian Kracht, verfasst hatte. „Filmgespräch mit Frauke Finsterwalder und Team zu „Sissi & ich““ weiterlesen

Filmgespräch mit Regina Schilling zu „Igor Levit. No Fear“

Nach Pandemie und Hitzesommer leben die Kinos endlich wieder auf! Nur zwei Wochen nach der ausverkauften Preview zu „Dancing Pina“ mit Filmgespräch mit Regisseur Florian Heinzen-Ziob und Kameramann Enno Endlicher im Weisshaus Kino konnte die Filmsociety am 3. Oktober im ebenfalls ausverkauften Odeon Kino die Preview von „Igor Levit. No Fear“ feiern. „Filmgespräch mit Regina Schilling zu „Igor Levit. No Fear““ weiterlesen

Koren Shadmi: „Lugosi – Aufstieg und Fall von Hollywoods Dracula“

Das rechte Auge leicht zusammengekniffen, die linke Augenbraue hochgezogen, ein stechender Blick: so kennt man Bela Lugosi (1882-1956), den aus Ungarn in die USA migrierten Schauspieler, der 1931 mit seiner Hauptrolle in „Dracula“ von Tod Browning zu Weltruhm gelangte. Wie es so weit kam und was dann folgte, erzählt die Graphic Novel „Lugosi – Aufstieg und Fall von Hollywoods Dracula!“ des in den USA lebenden israelischen Comic-Künstlers Koren Shadmi in stilisierten Schwarz-weiß-Zeichnungen …
Hier geht es zum vollständigen Text für den Filmdienst

Werkstatt- und Filmgespräch mit Julia von Heinz

Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause konnte am 7. und 8. Mai endlich wieder ein „Rendezvous mit …“ – so der Titel der Jahresveranstaltung der Filmsociety im Kunstsalon – stattfinden.

Eingeladen war die Regisseurin Julia von Heinz, die mit einer kurvenreichen Biografie vom Adel über die Antifa und einem Schlenker über ein angefangenes Jurystudium schließlich zum Film gelangte. „Werkstatt- und Filmgespräch mit Julia von Heinz“ weiterlesen

Kino und Corona VII

Christian Schmalz, Geschäftsführer des Off Broadway und des Weisshaus Kinos, erzählt in unserem siebten „Kino und Corona“-Film, wie die Situation in den beiden Kinos nach dem Ende des zweiten Lockdowns aussah: