Was man sich auf einer langen Zugreise so alles zusammendenkt: „Die Menschen sind krank. Sie können nicht aufhören zu lügen. Die Lüge ist eine Droge, die stärker süchtig macht als Kokain. Und ihre Wirkung ist tief und intensiv.“ Filippo sieht als bestes Beispiel dafür Donald Trump, der in den ersten 1000 Tagen als Präsident der USA über 13.000 mal gelogen haben soll, woraufhin Trump natürlich twitterte, dass das eine Lüge sei. „Die Menschen wollen getäuscht werden. Eine weiche Lüge ist ihnen lieber als der Schmerz der Wahrheit“. „„Der Mann aus Rom“ von Jaap Van Heusden“ weiterlesen
„Emilia Pérez“ von Jacques Audiard: Gesungene Wiedergutmachung
Schon die Logline zu „Emilia Pérez“ ist ein Knaller: Ein Mann zerstört alles um sich herum, als Frau will er es wieder gut machen! In etwas länger geht das so: Der mexikanische Anführer eines Drogenkartells – Juan „Manitas“ Del Monte – lebt perfekt abgeschirmt von der Außenwelt, um sein so finanzkräftiges wie brutales Reich zu regieren. „„Emilia Pérez“ von Jacques Audiard: Gesungene Wiedergutmachung“ weiterlesen
„Des Teufels Bad“ von Veronika Franz und Severin Fiala
„Bad des Teufels“ ist ein alter Ausdruck für Melancholie und Depression. Davon ist Agnes zunehmend befallen. Als die lebensfrohe junge Frau im Jahr 1750 mit dem Bauern Wolf verheiratet wird, ahnt sie noch nichts von ihrem neuen Leben. Wolf wohnt mit seiner schroffen Mutter in einer kleinen, dunklen Steinhütte im Wald. Agnes hat sich um alle Wünsche ihres Gatten zu kümmern… „„Des Teufels Bad“ von Veronika Franz und Severin Fiala“ weiterlesen
„Die Witwe Clicquot“ von Thomas Napper
Bevor der französische Regisseur Thomas Napper in den vergangenen Jahren vor allem Fernsehserien realisierte, hat er 2017 bei dem Drama „Jawbone“ über einen abgestürzten Boxprofi Regie geführt. Das könnte inhaltlich und stilistisch kaum weiter entfernt sein von seinem neuen Kinofilm „Die Witwe Clicquot“. „„Die Witwe Clicquot“ von Thomas Napper“ weiterlesen
„Anora“ von Sean Baker
Sean Bakers Filme behandeln seit vielen Jahren Sexarbeit in den unterschiedlichsten Formen: „Starlet“ (2012) handelt von einer Pornodarstellerin und ihrer Freundschaft mit einer älteren Dame aus der Nachbarschaft. „Tangerine L.A.“, 2015 der erste komplett auf iPhones gedrehte Kinolangfilm, begleitet eine Transgender-Prostituierte auf ihrer nächtlichen Odyssee in Los Angeles. „The Florida Project“ beobachtet eine verarmte Mutter und ihr Kind, die in einem Motel unweit von Disney World leben. „„Anora“ von Sean Baker“ weiterlesen
Filmgespräch zu „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann“
Anfang des Jahres hat die filmsociety der Kölner Produktionsfirma Florianfilm einen Besuch abgestattet. Regisseur und Drehbuchautor André Schäfer hat uns dort auch erstes Rohmaterial vom Filmdreh aus dem Thomas Mann-Haus in Los Angeles gezeigt. Am 3.11. war es so weit und wir konnten bei der Premiere den fertigen Kinofilm sehen! „Filmgespräch zu „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann““ weiterlesen
Filmgespräch mit Andres Veiel zu „Riefenstahl“
Als Andres Veiel im Herbst 2023 Gast der Filmsociety im Kunstsalon war um im Werkstattgespräch „Rendezvous mit …“ über seine Arbeit zu sprechen, war er mitten im Schnitt zu seinem neuen Dokumentarfilm „Riefenstahl“. „Filmgespräch mit Andres Veiel zu „Riefenstahl““ weiterlesen
Filmgespräch zu „Das Lehrerzimmer“ mit Drehbuchautor Johannes Duncker
Rendezvous mit … Regina Schilling
Zum „Rendezvous mit …“, dem jährlich von der filmsociety organisierten Werkstattgespräch mit begleitendem Filmprogramm, war die Dokumentarfilmregisseurin Regina Schilling am 13.10. im Kunstsalon zu Gast. „Rendezvous mit … Regina Schilling“ weiterlesen
Filmeinführung zu „Die Aussenseiterbande“ von Jean-Luc Godard
Ich durfte in der Traumathek, wo die Filmreihe Schönecker mit Filmen aus dem Filmarchiv von Leo Schoenecker 16 und 35mm-Filme zeigt, wieder eine Einführung halten. Zu sehen gab es im wunderbar-atmosphärischen Studio Argento stilecht Die Aussenseiterbande von Jean-Luc Godard aus dem Jahr 1964.
Filmgespräch zu „Alle die Du bist“
Es war eine Art Homecoming: Zum einen ist Regisseur Michael Fetter Nathansky in Köln aufgewachsen, zum anderen ist sein zweiter Kinofilm „Alle die Du bist“ in Köln und Umgebung gedreht. Und so schien sich die Bühne des komplett ausverkauften Odeon Kinos auch leicht durchzubiegen „Filmgespräch zu „Alle die Du bist““ weiterlesen
Einführung zu „Zur Sache Schätzchen“ / 16mm Vorführung
Am 2. Mai 2024 durfte ich im Rahmen der Reihe „Filmsammlung Schönecker“ eine Einführung zu“Zur Sache, Schätzchen“ (1968) von May Spils mit Werner Enke und Uschi Glas geben … „Einführung zu „Zur Sache Schätzchen“ / 16mm Vorführung“ weiterlesen
„Quentin Tarantino“ von Amazing Ameziane
Die Filmografie von Quentin Tarantino ist mit bisher nur neun Filmen zwar nicht umfangreich, hatte aber enormen stilbildenden Einfluss weit übers US-Kino hinaus. In seinem Comic „Quentin Tarantino“ spürt Comic-Künstler Amazing Ameziane Leben und Werk des Filmemachers nach und eignet sich dabei formal dessen Prinzip der wechselnden Stilmittel an. „„Quentin Tarantino“ von Amazing Ameziane“ weiterlesen
Werkstatterspräch mit dem Filmkomponisten Stefan Döring
Filmgespräch mit Lea Todorov zu „Maria Montessori“
Der große Saal des Odeon Kinos war nicht nur bis auf den letzten Platz gefüllt, sondern der Anteil an Montessori-Pädagog*innen und -Schüler*innen war auch erwartungsgemäß hoch.
„Filmgespräch mit Lea Todorov zu „Maria Montessori““ weiterlesen
Berlinale-Rundgang 2024 – Teil 2
Berlinale 2024 – Rundgang über die fünfte und letzte Berlinale unter der künstlerischen Leitung von Carlo Chatrian.
© Internationale Filmfestspiele Berlin / Claudia Schramke, Berlin
Zweite Hälfte des Festivals
Nach der Hälfte des Festivals spürt man langsam die gesteigerte Müdigkeit und merkt, dass die Filme ab und an in ein Gespräch miteinander treten. „Berlinale-Rundgang 2024 – Teil 2“ weiterlesen
Berlinale-Rundgang 2024 – Teil1
Berlinale 2024 – Rundgang über die fünfte und letzte Berlinale unter der künstlerischen Leitung von Carlo Chatrian.
© Internationale Filmfestspiele Berlin / Claudia Schramke, Berlin
Die 74. Berlinale ist die erste nach der Pandemie, die wieder uneingeschränkt stattfindet, und zugleich ist sie die letzte, die Carlo Chatrian als künstlerischer Leiter zu verantworten hat. 2020 übernahm der ehemalige Leiter des Festivals in Locarno die Leitung des deutschen Festivals der A-Klasse während der gerade aufkommenden Pandemie. Seine zweite Ausgabe fand nur Online statt, die dritte sehr eingeschränkt und erst 2023 ging es dann mit fast normalem Programm weiter. Doch da zeichneten sich schon Sparzwänge ab, die dazu führten, dass die nun 74. Berlinale mit stark reduziertem Programm von knapp 200 Filmen von ehemals ca. 350 Filmen startet. Sie beschließt Chatrians kurze Karriere in Berlin. „Berlinale-Rundgang 2024 – Teil1“ weiterlesen
Filmgespräch mit Timm Kröger zu „Die Theorie von allem“
Am 12. Dezember hatten die Freunde des KunstSalons und die Mitglieder der filmsociety Gelegenheit, mit Timm Krögers ungewöhnlichem Spielfilm „Die Theorie von allem“ in die frühen 1960er Jahre einzutauchen. „Filmgespräch mit Timm Kröger zu „Die Theorie von allem““ weiterlesen
„Das Storyboard von Wim Wenders“ von Stéphane Lemardelé
Der kanadische Zeichner Stéphane Lemardelé konnte sein Glück kaum fassen, als er 2013 als Storyboard-Zeichner für Wim Wenders‘ 3D-Spielfilm „Everything will be fine“ angefragt wurde. Jetzt hat er aus der Begegnung mit dem deutschen Regisseur eine Graphic Novel gemacht, die weit über die kurze Zusammenarbeit an dem Spielfilm im Jahr 2014 hinausreicht.
„„Das Storyboard von Wim Wenders“ von Stéphane Lemardelé“ weiterlesen
Werkstatt- und Filmgespräch mit Andres Veiel
Ausnahmsweise im Herbst statt am angestammten Frühlingstermin konnte die Filmsociety und das interessierte Publikum im KunstSalon den renommierten und für seine Filme zahlreich ausgezeichneten Filmemacher Andres Veiel begrüßen. „Werkstatt- und Filmgespräch mit Andres Veiel“ weiterlesen

















