Tatort – mal wieder. Dieses Mal durften die Münchener ran und einen an sich interessanten Fall um illegale Menschenversuche lösen … Die Story war ok, der funny Subplot mit entschwundener Katze der Nachbarin war charmant und die Nebenfiguren hatten alle einen dezent irren Unterton – allen voran natürlich Brigitte Hobmeier als Wissenshaftlerin. Nicht super, aber ganz ok eigentlich. Was dann am Ende aber wirklich nervte, war eine aus dem Hut gezauberte Lösung, mit der – surprise! – niemand gerechnet hätte. Warum nicht? Nicht, weil da jemand laut Drehbuch besonders raffiniert ist, sondern weil es komplett unglaubwürdig ist. Figuren wie der Großvater aus Garmisch werden nur eingeführt, um den Spekulationen neuen Auftrieb zu geben, während man die Täterin auf eine im Nachhinein sehr unglaubwürdige Art ins unscheinbare Licht rückt: Welche Ehefrau, die sich mit ihrem Mann streitet, worauf hin der dann unglücklich stürzt und den Geist aufgibt, spielt tagelang die Unschuldige, statt sofort einenUnfall zu melden … Glaub ich einfach nicht!

