Ein stummer Junge lebt mit seiner Mutter in einer Hütte. Eines Tages taucht dort ein fremder Mann auf … Der stumme Junge besucht von Zeit zu Zeit seinen Vater im Gefängnis. Eines Tages kommt ein Fremder zu der Hütte, in der Mutter und Sohn leben. Er ist angeschossen. Weil er eine Nachricht des Vaters bei sich hat, pflegt ihn die Mutter des Jungen. Der Fremde bleibt. Der Finne Valkeapää entfaltet mit seinem Langfilmdebüt ästhetisch eindrucksvoll das beschwerliche Landleben in Finnland Anfang des 20. Jahrhundert. Bilder des Alltags mischen sich mit der Fantasie des Jungen, durch dessen Augen der Zuschauer die Ereignisse wahrnimmt, aber die Hintergründe kaum erahnen kann. Neben dem überambitionierten Soundtrack, der zuweilen an einen Mysterythriller denken lässt, ist die Losgelöstheit der Geschichte von allen sozialen Zusammenhängen ein Problem. Bei aller Schönheit und visuellen Kraft der Bilder, man bleibt emotional unbeteiligt.
(Bundesstart: 5.11.2009)
Eine Antwort auf „„Der Besucher“ von Jukka-Pekka Valkeapää“
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hört sich ehct intressant an… ich glaub das is ne story für alle frauen?! ich hab bis jetz noch gar nichts mitbekommen, dass der im kino laufen soll. hat der nich soviel werbung gemacht? ich werd mich mal informieren und vielleicht mal demnächst einen netten kino-abend organisiern :-)