Otannenbaum …

Das Geschäft bleibt über die Feiertage geschlossen.
Wer sich langweilt, kann sich solange mit dieser Teufelsmaschine vergnügen. Die hat der von mir äußerst geschätze Comiczeichner Leo Leowald zum Nikolaus geschenkt bekommen (ist über die Zahlen der Tastatur zu bedienen und rockt wie sau). Wer’s besinnlicher mag, goutiert dieses Lied vom großartigen Harald ‚Sack‘ Ziegler, in Szene Gesetzt von Herrn Leowald persönlich (Play-Button drücken).

Viel Spaß damit und natürlich ein frohes Fest wünscht die Abteilung Tiefkultur.
Danach geht es mit den Kinostarts vom 27.12. und vor allem sinnlosen Jahrescharts bis ins neue Jahr hinein weiter …

Morrissey spricht Tacheles

Ist schon mindestens eine Woche alt, aber hab’s jetzt erst mitbekommen: Morrissey bedauert in einem Interview mit dem NME die ‚Überflutung‘ gold old Englands durch Immigranten, beteuert aber, kein Rassist zu sein. Wenn er es nicht ist, dann mindestens einige der zahlreichen Kommentatoren unter dem zusammenfassenden Artikel der Times. Alexander Menden fasst das Problem der Briten jetzt in der SZ ganz gut zusammen.

Wikipedia vs. Brockhaus vs. Broterwerb

Oh oh, das dürfte nun wirklich der Sargnagel für das gute alte Lexikon gewesen sein. Wieder ein Stück der Gutenberg-Galaxis ausgehebelt. Einerseits toll, weil ein anti-elitärer, demokratischer Prozess. Andererseits wieder mal ein Kapitel in der Abschaffung der Erwerbsarbeit durch Laien. Solange es für das Auskommen noch keine alternative zum klassischen Broterwerb gibt (file under Grundeinkommen), ist das allerdings ein bedenklicher Aspekt.  

Me, Myself & I

kapuzenmeyer.jpg

Zur Abwechslung mal ein Bild vom Autor.
Ein Blog kann ja sehr anonym und Gesichtslos sein …

Foto Credit: Ultra-Mega-Hardcore-Copyright Control by Franz Börsch

Jüdische Superhelden

Dass die amerikanischen Superhelden-Comics den gegen das jahrhunderte alte Trauma der Verfolgung entgegegestellten Selbstermächtigungsfantasien jüdischer Emigranten entsprungen sind, weiss man schon länger, spätestens aber seit Michael Chabons im Jahr 2001 mit dem Purlitzer Preis ausgezeicnetem Roman „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“. Anlässlich einer Ausstellung in Paris umreißt Johannes Willms das Thema noch mal knapp in der Süddeutschen Zeitung.

Michael Konken will das feige Internet ausdünnen und entrümpeln

Juhu, es geht lustig weiter: Die alten Könige des Printreichs gegen die bösen Revoluzzer im Internet! Nachdem zuletzt FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher und dann Hans Leyendecker von der Süddeutschen mit überraschend simplen Statements zum Internet von sich reden gemacht haben, durfte nun Michael Konken seine interessante Meinung und sein außerordentliches Hintergrundwissen zur Blogosphere äußern …

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