Es war reiner Zufall, dass ich gestern an einem Abend hintereinander erst einen aktuellen Saarbrücken-„Tatort“ mit demnächst-Star Maximilian Brückner gesehen habe („Der tote vom Straßenrand“), dann eine alte Folge von „Der Alte“ mit good old Siegfried Lowitz („Kalt wie Diamant“) von 1983, und mit erstaunen feststellen mußte, dass letzterer um so vieles interessanter war …
Premium ready
Im Rückblick: Mein Lieblingshasswort in 2006 war Premium. Als Beobachter von Werbetexten im unteren Qualitätsbereich, z.B. als regemläßiger Leser von Aldi-Werbeheftchen, kann man sich ja an allerschönstem Unsinn erfreuen, je nach Charakter auch darunter leiden. Neben Bonmots wie „jetzt noch knusper knusper“ zu Cornflakes oder „echte wahnsinnige 1,6 Mhz“ im Laptop war im letzten Jahr die unaufhaltsame Entsinnung des Wortes „Premium“ zu verfolgen. Als Wischiwaschi-Kennzeichnung für angeblich besseres, also selbstverständlich teureres ist dem Begriff natürlich eine große Karriere im Kapitalismus in die Wiege gelegt. Das hört aber keinesfalls bei den Internetpräsenzen von Magazinen auf, die neben ihren im Rückschluss anscheinend schlechteren Texten auch „Premiuminhalte“ anbieten. Das gipfelt nun sogar in der Bezeichnung „Premium ready“ für einen Windows Vista PC, der nicht nur sofort einsetzbar ist, sondern noch sofortiger. Könnte mir das mal bitte jemand auf einer Zeitachse genauer erklären?
Der Wixxer unwixxig
Heute war die Pressevorführung zum zweiten Wixxer-Film, danach gab es noch eine große Pressesause mit den Beteiligten Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Christiane Paul, Helmut Zerlett u.a. Nachdem ich mir den ersten geschenkt hatte, weil ich dachte, dass ist eh nur deutsches TV-Comedy Format fürs Kino aufgeblasen, bin ich diesmal hingegangen, obwohl es tatsächlich genau das Befürchtete ist …
Leo Leowald: Zwarwald
Ein Forum für abwegigen Humor:
Der Zeichner Leo Leowald im Kampf mit dem Alltag
Wenn man den Zeichner Leo Leowald über seine Jugend reden hört, erscheint sein Werdegang zum Zeichner fast zwingend. 1967 in Gummersbach geboren, bezeichnet er sich als einen Jungen, der „auf dem Bolzplatz nicht der Held“ war und die Gymnasialzeit in „innerer Isolation“ verbrachte …
„Die Reise ins Glück“ von Wenzel Storch (Interview)
Die Reise ins Kino
Nach 10 Jahren kommt Wenzel Storchs dritter Spielfilm „Die Reise ins Glück“ endlich ins Kino. choices sprach mit dem Regisseur über das Filmemachen und die deutsche Filmlandschaft.
Woher nimmst Du die Energie und Zuversicht, ein Projekt wie „Die Reise ins Glück“ über zehn Jahre lang mit nur spärlichen finanziellen Mitteln durchzuhalten …
„„Die Reise ins Glück“ von Wenzel Storch (Interview)“ weiterlesen




