Ralf Königs Knollennasen sind berühmt. Der Kölner Comiczeichner hat nicht nur unglaublich viele Comics – auch „abendfüllende“ – gemacht, sie wurden auch mehrfach verfilmt und in etliche Sprachen übersetzt. Dabei hat er nie seine Perspektive aus und auf die Schwulenkultur verloren. Überfällig, dass sich Schwulen-Ikone Rosa von Praunheim der Comic-Ikone annimmt. „„König des Comics: Ralf König“
von Rosa von Praunheim (Interview)“ weiterlesen
„König des Comics: Ralf König“
„Irgendwo dazwischen“
von Tracey White
Es ist ein ungewöhnlicher Einstieg: „Irgendwie dazwischen“ beginnt mit dem kurzen Selbstporträt von vier Mädchen: Maria, Lola, Violet, Ashley. Sie kennen sich nicht untereinander, aber sie alle haben eine gemeinsame Freundin … „„Irgendwo dazwischen“
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„Die Bekehrung“ von Matthias Gnehm
Der studierte Architekt und Comic-Zeichner Matthias Gnehm hat in seinen bisherigen Arbeiten – mal mehr, mal weniger – zwei entscheidende Merkmale eingebracht: eine komplexe Erzählweise und das Interesse an den Themen Architektur und Urbanismus. Für „Die Bekehrung“ reduziert er beides … „„Die Bekehrung“ von Matthias Gnehm“ weiterlesen
„RPM“ von Martina Lenzin
Der Comic wird ja immer wieder mit dem Film verglichen : Bei beiden gibt es das Zusammenspiel der visuellen und der verbalen Ebene, es gibt einzelne Einstellungen, Szenen und Schnitte, es gibt Farbbilder und Schwarzweiss. Ein entscheidender Unterschied ist, dass es im Comic keine Tonspur gibt … „„RPM“ von Martina Lenzin“ weiterlesen
„Wilson“, „David Boring“ &
„Ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln“ von Daniel Clowes
Eine größere Fangemeinde hat Daniel Clowes vor allem mit seinem Teenage-Porträt „Ghost World“ erworben. Bereits in den 90er Jahren hat er sich damit einen Ehrenplatz in der Comicgeschichte reserviert. Und nicht nur dort, denn die gleichnamige Verfilmung von Terry Zwigoff machte ihn auch über die Grenzen der Comicszene bekannt … „„Wilson“, „David Boring“ &
„Ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln“ von Daniel Clowes“ weiterlesen
„In meinen Augen“ von Bastien Vivé
Bastien Vivé deutet in seinem letzten Album „Der Geschmack von Chlor“ eine Romanze an. Der Ort der Begegnung – ein Schwimmbad – gibt die visuelle Gestaltung vor. Die zarte Annäherung zweier Menschen erzählt er grafisch auf konsequente und beeindruckende Art in schönen Blautönen – und nicht selten unter Wasser. Auch mit „In meinen Augen“ erzählt er wieder von einer aufkeimenden Liebe, und wieder steht der Geschichte eine ganz besondere visuelle Umsetzung zur Seite … „„In meinen Augen“ von Bastien Vivé“ weiterlesen
„The Green Wave“ von Ali Samadi Ahadi (Interview)
1972 im Iran geboren, kam Ali Samadi Ahadi 1985 ohne Familie nach Deutschland. Nach dem Abitur in Kassel studierte er Visuelle Kommunikation. Nach „Lost Children“ und „Salami Aleikum“ ist „The Green Wave“ sein dritter Kinofilm. „„The Green Wave“ von Ali Samadi Ahadi (Interview)“ weiterlesen
„Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An“
von Kerascoët
Nach ihrem niedlich-schockierenden „Jenseits“ ist die Erwartung an ihre neue Reihe groß. „Jenseits“ war mit nichts vergleichbar, die Kombination aus süßen Zeichnungen und grausamem Sozialdarwinismus unter märchenhaften Figuren verstörend … „„Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An“
von Kerascoët“ weiterlesen
„Immer Drama um Tamara“
von Stephen Frears
In einem ländlichen Refugium für Schriftsteller ist die attraktive Tamara Drewe ein Katalysator für alle möglichen Ereignisse … „„Immer Drama um Tamara“
von Stephen Frears“ weiterlesen
Der Comicautor Joann Sfar und sein Film „Gainsbourg“
Der Trend zu Comicverfilmungen reißt nicht ab – im Gegenteil: Inzwischen werden nicht nur Superhelden-Action-Abenteuer verfilmt, sondern zunehmend auch literarischere Stoffe wie Posy Simonds „Tamara Drewe“ von Stephen Frears („Immer Drama um Tamara“, dt. Kinostart 30.12.). Umgekehrt wechseln in jüngster Zeit immer mehr Comiczeichner auf den Regiestuhl, und das nicht nur, um ihre Comics als Animationsfilme zu realisieren, wie etwa Marjane Satrapi mit „Persepolis“, sondern um Realfilme zu drehen, wie Riad Sattouff mit „Jungs bleiben Jungs“. „Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte“ ist eine Biografie des charismatischen französischen Musikers Serge Gainsbourg. Sie wurde von Joann Sfar inszeniert, der als ein Star der französischen Comicszene gilt … lesen
Bundesstart: 14.10.2010
„Jungs bleiben Jungs“ von Riad Sattouf (Interview)
Hervé und Camel gelten in ihrer Klasse nicht gerade als Mädchenschwarm. So ist der Weg zur ersten Liebe ein steiniger … „„Jungs bleiben Jungs“ von Riad Sattouf (Interview)“ weiterlesen
„Vertraute Fremde“ von Sam Garbarski
Der Comiczeichner Thomas steigt auf dem Heimweg von einer Comicmesse in den falschen Zug und landet in seiner Kindheit … „„Vertraute Fremde“ von Sam Garbarski“ weiterlesen
„Tamara Drewe“ von Posy Simmonds
Dass sich Posy Simmonds für „Tamara Drewe“ von Thomas Hardys „Am grünen Rand der Welt“ hat inspirieren lassen, erkennt man bereits auf der ersten Seite: Die Geschichte beginnt mit einer Zeitungsanzeige, wo ein Refugium für Ruhe suchende Schriftsteller mit eben jenem Titel des Hardy-Romans von 1874 beworben wird … „„Tamara Drewe“ von Posy Simmonds“ weiterlesen
„Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens“
von Ulli Lust
Mit seinen 450 Seiten ist das Monströse Werk nicht nur mit Abstand die bis dato dickste deutschsprachige Graphic Novel, es ist wohl auch die gelungenste … „„Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens“
von Ulli Lust“ weiterlesen
„Sonnenfinsternis“ von Fane & Jim
„Monsieur Mardi Gras – Unter Knochen“
von Eric Liberge
Nachdem der Fantasy-Comicverlag Splitter eingegangen ist, führen neue Betreiber den Verlag nun mit leichter Akzentverschiebung fort … „„Sonnenfinsternis“ von Fane & Jim
„Monsieur Mardi Gras – Unter Knochen“
von Eric Liberge“ weiterlesen
„drüben!“ von Simon Schwartz
Ob sich Simon Schwartz‘ Beitrag zum Jubiläum des Mauerfalls in den Trend der autobiografischen Graphic Novels einreiht, lässt sich nicht so genau sagen. Ist eine Geschichte autobiografisch, wenn deren Schlussszene mit der ersten bewussten Erinnerung des Autors zusammenfällt? … „„drüben!“ von Simon Schwartz“ weiterlesen
„The surrogates“ vs. „Surrogates“
Comicverfilmungen sind in Hollywood an der Tagesordnung. Momentan scheinen sie sogar die zahllosen Romanverfilmungen überflügeln zu wollen. Dieser Einschätzung könnte freilich eine verzerrte Wahrnehmung zugrunde liegen; denn Comicverfilmungen sind fast immer actionreiche Spektakel, Großproduktionen, deren mediale Aufmerksamkeit durch Stars, riesige Budgets und Aufsehen erregende Spezialeffekte gesichert ist … lesen
„Spam“ von Nicolas Mahler
Mit den Cartoons in „Spam“ widmet sich Nicolas Mahler dem Müll der Mailbox … „„Spam“ von Nicolas Mahler“ weiterlesen
„Der Jude von New York“ von Ben Katchor
In seinem vor zehn Jahren entstandenen Band „Der Jude in New York“ beobachtet der Comiczeichner Ben Katchor nicht einen, sondern ganz viele Juden in New York … „„Der Jude von New York“ von Ben Katchor“ weiterlesen
„Affentheater“ von Florent Ruppert & Jerome Mulot
Vor zwei Jahren wurden sie auf dem bedeutenden Comicfestival in Angoulême für „Affentheater“ ausgezeichnet … „„Affentheater“ von Florent Ruppert & Jerome Mulot“ weiterlesen




























