Auch wenn man in all den Jahren Ermüdungserscheinungen verspüren könnte: Gleich zwei gute Gründe gibt es in 2020, wieder nach Berlin zu fahren: Zum einen steht mit der 70. Ausgabe ein Jubiläum an. Zum anderen ist es nach fast zwei Dekaden unter der Leitung von Dieter Kosslick die erste Ausgabe des einzigen deutschen A-Filmfestivals under der neuen, gemeinsamen Leitung von Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek und dem Künstlerischen Leiter Carlo Chatrian, der ehemalige Leiter der Filmfestspiele in Locarno …
Hier findet man den mit über 30.000 Zeichen etwas lang gewordenen, vollständigen Text für das Kaput-Magazin.
Filmgespräch zu „Das Vorspiel“ mit Hauptdarstellerin Nina Hoss und Regisseurin Ina Weisse
Filmgespräch zu „Lara“ mit Regisseur Jan-Ole Gerster und Hauptdarstellerin Corinna Harfouch
Wir sind so was von noch da!„Djam“ von Tony Gatlif

Kann ein Klagelied zuversichtlich sein? Gibt es Euphorie und Lebenslust im Jammertal? Gleich in der ersten Einstellung von Tony Gatlifs neuem Film Djam scheinen die Widersprüche zusammenzufinden
Hier geht es zum vollständigen Text für Zeit-Online
Avishai Cohen Trio in der Kölner Philharmonie (9.9.2017)
„Kurvenreicher Weg eines Jazz-Virtuosen“
Programmhefttext zum Konzert des Avishai Cohen Trios am 9.9.2017 in der Kölner Philharmonie. Hier geht es zum PDF
Comic & Pop: Lautes Papier
„Popmusik und Comic sind schon lange befreundet, aber unkompliziert ist die Sache nicht. Beide interessieren sich füreinander und erbringen auch regelmäßig Liebesbeweise. Doch der Comic tut sich damit ungleich schwerer: Das Plattencover ist aus Papier, der Comic aber hat keine Tonspur.“Ein achtseitiges Special zum Thema Popmusik und Comic für die Septemberausgabe des Musik Express.
„Denk ich an Deutschland in der Nacht“von Romuald Karmakar

Die Szenerie erinnert an ein in die Jahre gekommenes Raumschiff: Im Hintergrund steht ein riesiges Rack mit blinkenden elektronischen Geräten in einem unüberschaubaren Kabelgewirr, im Vordergrund noch mehr Technik und Kabelsalat. Dazwischen sitzt Ricardo Villalobos lässig auf einem Drehstuhl neben imposanten Lautsprechern, die wie riesige weiße Megaphone aussehen und Kubricks A Space Odyssee entstammen könnten … Hier geht es zu dem vollständigen Text für Zeit-Online
Einstürzende Neubauten in der Kölner Philharmonie (3.5.2017)
Programmhefttext für das Konzert der Einstürzenden Neubauten in der Kölner Philharmonie am 3. Mai 2017. Hier geht es zum PDF
„Gimme Danger“ von Jim Jarmusch

Wie ein hysterisches Äffchen hüpft er rum, windet sich dann auf dem Boden wie angeschossen, lutscht und saugt am Mikrophon und wandert schließlich mit nacktem Oberkörper, silbernen Handschuhen und rotem Hundehalsband über ein Meer aus Leibern. James Osterberg mutiert auf der Bühne zu einem ekstatischen Wesen, halb in Trance, aber mit sensationeller Körperbeherrschung.. . Hier geht es zum vollständigen Text für Zeit-Online
„Eight Days a Week: The touring Years“von Ron Howard
Mehrere tausend kreischende Mädchen kurz vor der Ohnmacht, auf einer kleinen Bühne davor vier adrett gekleidete Jungs mit ihren Instrumenten, charmant lächelnd: Die Bilder der Beatlemania sind allseits bekannt und sitzen fest in unserem kollektiven Gedächtnis. Auch die nur gut zehnjährige Bandgeschichte mit ihren vielen pophistorischen Meilensteinen ist ausgiebig beleuchtet. Was kann einem eine Dokumentation über die vier Pilzköpfe nach Hunderten von Büchern, Spiel- und Dokumentarfilmen, akribisch editierten Plattenveröffentlichungen und sogar mehreren Comics noch Neues erzählen?
Hier geht es zur vollständigen Kritik aufZeit-Online
„Cafe Belgica“ von Felix van Groeningen
Musik ist wichtig für den Zusammenhalt seiner Filme, sagt der belgische Regisseur Felix Van Groeningen: „Sie sollte wirklich Teil der Geschichte sein.“ Wirklich beeindruckend hat er diese These 2012 in seinem großen Erfolg The Broken Circle umgesetzt. In Café Belgica verbindet er nun noch konsequenter Story und Sound, gerät diesmal allerdings immer wieder aus dem Takt …
Verqueres Genie„Love & Mercy“ von Bill Pohlad
Der Mythos vom Künstler zwischen Genie und Wahnsinn – Brian Wilson scheint ihn perfekt zu verkörpern. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre komponiert er für die Beach Boys einen Hit nach dem anderen. Mitte der 1960er erweitert er die Formensprache der Popmusik maßgeblich und verliert sich schließlich – von Drogen und Psychosen zerrüttet – in den Weiten seiner Klangexperimente. Weiterlesen
Bundesstart: 11.6.2015)
„B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979 – 1989“ von Jörg A.Hoppe, Klaus Maeck & Heiko Lange
Für den Post-Punk waren die Bedingungen im West-Berlin der achtziger Jahre ideal: Wegen seines Inselstatus mit Sonderregelungen für Wehrpflicht und Sperrstunde war West-Berlin ein einzigartiges Biotop für Jugend- und Subkultur weiterlesen
„Eden“ von Mia Hansen-Løve
Die Menge jubelt! Hunderte Hände recken sich in die Höhe. Der euphorische Housetrack verfehlt weder in dem überfüllten Pariser Club seine Wirkung, noch im Kinosaal. Am liebsten würde man jetzt aufspringen und zwischen den Kinosesseln tanzen, wie in einer der vielen anderen Partyszenen von Eden … weiterlesen
(Bundesstart: 30.4.2015)
Musik im Comic: Der Klang der Bilder
Die Finnen JP Ahonen und KP Alare erzählen in ihrem Comic „Perkeros“ von der Musik und verwandeln Töne in Bilder. Ein Sammelband untersucht, wie das auch anderen Comicautoren gelingt, von Robert Crumb bis Frank Miller … weiterlesen
(Zuerst erschienen im Tagesspiegel-Online)
„20.000 Days on Earth“ von Iain Forsyth & Jane Pollard
Der Wecker klingelt und der zwanzigtausendste Tag im Leben von Nick Cave beginnt. Er steht auf, blickt in den Badezimmerspiegel und sieht: einen Kannibalen, der alles um sich herum verspeist, die zerkauten Momente des Alltags mit seinem Mythenspeichel versetzt und als Songs, Gedichte, Romane und Filme zurück in die Welt spuckt. Weiterlesen
(Zuerst erschienen in Zeit-Online)
„Good Vibrations“ von Lisa Barros D’Sa & Glenn Leyburn
Ausgerechnet „Good Vibrations“ heißt ein Film über einen DJ im Nordirland der Siebziger, der inmitten der Straßenkämpfe Reggae und Punk auflegt.
„Mittsommernachtstango“ von Viviane Blumenschein
Zu Beginn erzählt Aki Kaurismäki, die Finnen hätten den Tango erfunden. Eine steile These, der die deutsche Dokumentarfilmerin Viviane Blumenschein in “Mittsommernachtstango“ auf den Grund geht.
„Only Lovers left alive“ von Jim Jarmusch
Jim Jarmusch war noch nie ein großer Storyteller. Schon in seinem Debüt „Permanent Vacation“ sah man in langen Einstellungen, wie der Protagonist durch öde, postindustrielle Brachen New Yorks flaniert. 33 Jahre später hat sich daran nicht viel geändert „„Only Lovers left alive“ von Jim Jarmusch“ weiterlesen
Kurzfilmprogramm „Tanzende Bilder“ am 19.7.2013
Am Freitag, dem 19.7. läuft im Filmforum NRW in Köln zum feierlichen Abschluss der Reihe „Filmmusik – Meilensteine und Experimente“ um 20 Uhr das von mir zusammengestellte Filmprogramm „Tanzende Bilder – Vom Absoluten Film zum Musikclip“. Vorneweg eine Einführung von mir zu den Filmen.
Mit Kurzfilmen von Hans Richter, Fernand Léger, Len Lye, Peter Kubelka, John Whitney, Kenneth Anger, Holger Hiller, Michel Klöfkorn, Oliver Husain, Carsten Nicolai.
Danach Konzert Schlammpeitziger. Ein Konzert zum 20-jährigen Bestehen, mit Musikvideos von Ulrike Göken und Jo Zimmermann
Anschließend: Capatazz Party mit Korkut Elbay und Christian S (Cómeme)














