„William Kentridge – Zeichnen für den Augenblick“
von Maria Anna Tappeiner & Reinhard Wulf

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Der Südafrikaner William Kentridge wird weniger im Comic- oder Filmbereich als im Kunstkontext wahrgenommen. Dabei ist seine Kunst überall zu Hause …Die Zeichentrickfilme basieren auf Kohlezeichnungen, die durch wiederholtes Ausradieren und neu Zeichnen immer wieder verändert werden. Die einzelnen Bildzustände werden mit einer Einzelbildkamera aufgenommen und bleiben in den darauf folgenden Bildern durch Kohlerückstände weiterhin sichtbar. Der Dokumentarfilm „William Kentridge – Zeichnen für den Augenblick“ vermittelt Kentridges ungewöhnliche Technik für seine emotionalen und meist politischen Filme.
(absolutMedien)

Zuerst erschienen in Strapazin 92 / September 08