In den 80er- und frühe 90er Jahren entwickelte die Mainzer Eperimentalgruppe P16.D4 kommend vom Postpunk – Industrial und NDW – eine eigene, von szenetypischen Schockelementen befreite Geräuschmusik … „„Passagen“ von P16.D4“ weiterlesen
In den 80er- und frühe 90er Jahren entwickelte die Mainzer Eperimentalgruppe P16.D4 kommend vom Postpunk – Industrial und NDW – eine eigene, von szenetypischen Schockelementen befreite Geräuschmusik … „„Passagen“ von P16.D4“ weiterlesen
Die New Yorker Junkie-Variante der New Wave ist unter dem Begriff No Wave populär geworden. Brian Enos Compilation „No New York“ mit Mars, DNA, James White und Lydia Lunchs erster Band Teenage Jesus sorgte 1978 für Aufmerksamkeit. Den Titel von Céline Danhiers Filmdoku „Blank City“ dürften viele ebenfalls mit Musik assoziieren, schließlich stammt die Bezeichnung für die New Yorker Punkszene aus dem Jahr 1974 von Richard Hell beziehungsweise Television. Musik spielt dennoch nicht die Hauptrolle in Danhiers „Blank City“ weiterlesen
(Bundesstart: 24.1.2013)
Es ist vielleicht die Mitte des Films, und man hat da schon einiges zu verarbeiten, da sieht man eine hübsche, junge Frau selbstbewusst auf eine Gruppe grober, ungepflegter Typen zuschreiten. Sie ist schlank, sieht beinahe wie ein Model aus. Die Kerle hingegen sind verschlagen und verströmen Aggression. Alleine dieser Kontrast löst im Zuschauer schon irritierende Gefühle aus … „„Der Geschmack von Rost und Knochen“ von Jacques Audiard“ weiterlesen
Ulrich Seidl ist seit 20 Jahren bekannt für seinen ungeschönten Blick in die Abgründe der Gesellschaft. Und er ist bekannt für seine irritierende Mischung von dokumentarischen und fiktionalen Elementen, die sich unter anderem in einem Cast aus professionellen Schauspielern und Laiendarstellern niederschlägt. So auch im Auftakt zu Seidls Paradies-Trilogie … „„Paradies: Liebe“ von Ulrich Seidl“ weiterlesen
Als der Portugiese Miguel Gomes auf der Berlinale 2012 für seinen dritten Spielfilm „Tabu“ den Alfred-Bauer-Preis entgegennahm, wirkte er etwas konsterniert, seine Freude war verhalten. Fast so, als hätte er den Goldenen Bären erwartet. Den vermeintlich arroganten Gesichtsausdruck erklärte er in seiner Dankesrede aber ganz anders: Er wunderte sich darüber, mit seinem altmodischen Schwarzweiß-Film einen Innovationspreis für neue Perspektiven in der Filmkunst gewonnen zu haben … „„Tabu“ von Miguel Gomez“ weiterlesen
Eine alte Dame lebt inmitten ihrer Bücher in einem kleinen Kabuff. Den Großteil ihrer Wohnung vermietet sie an Touristen. Ein Immobilienmakler verkauft Wohnungen zu Höchstpreisen. Ein Mann organisiert die Umzüge der vielen Einwohner, die die Stadt verlassen. Im Hafen liegen drohend riesige Kreuzfahrtschiffe … „„Das Venedig-Prinzip“ von Andreas Pichler (Interview)“ weiterlesen
Shin Dong-Hyuk sitzt in seiner Wohnung in Seoul und erzählt von seinem Leben im Arbeitslager in Nordkorea. Dort, wo ca. 30.000 Menschen unter unwürdigsten Bedingungen und ständiger Androhung von Folter und Mord leben, wurde er 1983 geboren … „„Camp 14 – Total Control Zone“ von Marc Wiese (Interview)“ weiterlesen
Noch ein Endzeitfilm im Apokalypsenjahr 2012. Doch „Die Wand“ ist kein Katastrophenspektakel, es ist ein ruhiges Ein-Personen-Stück … „„Die Wand“ von Julian Roman Pölsler“ weiterlesen
Eine WG löst sich auf: Das ist der Startschuss für ein munteres Bäumchen wechsel Dich in Sachen Wohnung und Lebenspartner. Der sympathische Berliner Haufen in den Zwanzigern eiert ziellos auf der Suche nach dem Lebensweg durch den Alltag … „„3 Zimmer, Küche, Bad“ von Dietrich Brüggemann (Interview)“ weiterlesen
Der Film fängt im Kino an: Ein alter Mann (Regisseur Leos Carax) wacht mitten in der Nacht in seinem Schlafzimmer auf und schließt mit einem aus seiner Hand herauswachsenden Werkzeug eine verborgene Tür in der Wand auf. Dahinter befindet sich ein Kinosaal – und der Film beginnt … „„Holy Motors“ von Leos Carax“ weiterlesen
Zu Beginn erfährt man, dass der Vater von einem der Jungs gute Westkontakte hatte und immer an Filmmaterial kam. Wir sehen also recht lückenlos die Entstehung der Skaterszene bis zum Ende der DDR. In wunderbar atmosphärischen Bildern erleben wir das erste Ausprobieren der Tricks, das Werkeln an den Boards Marke Eigenbau, die wilden Partys und den Konflikt mit der Staatsmacht … „„This ain’t California“ von Marten Persiel (Interview)“ weiterlesen
Die Reisejournalistin Eva lernt Franklin kennen – sie werden ein glückliches Paar. Mit der Geburt des ersten Kindes Kevin scheint dieses Glück zu enden: Eva gibt für die kommenden Jahre ihre Karriere auf, mit dem Abschied von ihrer Reiselust scheint auch ihre Lebenslust zu weichen … „„We Need to Talk About Kevin“ von Lynne Ramsay“ weiterlesen
Dietrich Schuberts Antrieb hat nichts mit Extremleistungen oder Rekordversuchen zu tun. Von Anfang an ist klar: Er bricht ab, wenn er keine Lust mehr hat … „„Allein die Wüste“ von Dietrich Schubert (Interview)“ weiterlesen
Die Polizistin Kazuko wird an einen Tatort gerufen: Sie muss einen bestialischen Mord aufklären. Rückblende: Izumi wirkt auf den ersten Blick wie eine schüchterne Hausangestellte. Morgens stehen die Hausschuhe für den erfolgreichen Schriftsteller an ihrem Platz, abends werden sie zentimetergenau umgedreht, so dass der Herr direkt hineinschlüpfen kann … „„Guilty of Romance“ von Sion Sono“ weiterlesen
Ein Interview mit Anke Engelke für „Das Magazin“ der Film- und Medienstiftung NRW. Anke Engelke über Comedy im Fernsehen und den Comedy-Standort Köln. Weiterlesen im E-Paper S. 8/9
Der Begriff der Oper steht schnell im Weg, wenn man Christoph Schlingensiefs Projekt in Burkina Faso verstehen will. Eigentlich soll dort ein Dorf entstehen, mit Theaterraum, aber vor allem einer Basis-Infrastruktur mit Schule und Krankenraum. Dort sollen die Kinder lernen, und sie sollen spielerisch an die Kunst herangeführt werden … „„Knistern der Zeit – Christoph Schlingensief und sein Operndorf in Burkina Faso“ von Sibylle Dahrendorf (Interview)“ weiterlesen
1965, eine kleine Insel vor New England: Der zwölfjährige Sam lebt bei Pflegeeltern, er ist ein Außenseiter. Er hat in der Schule keine Freunde, bei den Pfadfindern mag ihn auch niemand. Eines Tages trifft er während einer Theateraufführung auf die gleichaltrige Suzy. Sie spielt einen Raben. Sam ist sofort von ihr fasziniert … „„Moonrise Kingdom“ von Wes Anderson“ weiterlesen
Er hat schon in den 50er Jahren mit seinen kinetischen Objekten die Kunstwelt aufgemischt. Ab den 60er Jahren hat er dann zusammen mit seiner damaligen Lebensgefährtin Niki de Saint Phalle ein wildes Duo abgegeben, das zeitweise wie Bonnie & Clyde der Kunstszene wirkte … „„Jean Tinguely“ von Thomas Thümena (Interview)“ weiterlesen
Michaël und Jeanne sitzen gemeinsam in der Badewanne. Michaël ist zehn Jahre alt, seine kleine Schwester sechs. Eben hat Michaël noch mit den Jungs aus der Siedlung gespielt. Fußball natürlich – und er gehört zu den Besten … „„Tomboy“ von Céline Sciamma“ weiterlesen
Marilyn Monroe – das ist längst keine Person mehr. Marilyn Monroe ist ein Mythos, eine Legende, eine Ikone. Und wahrscheinlich war Marilyn Monroe nie etwas anderes als das. Und doch gab es dahinter dieses 1926 geborene biologische Wesen, das aussah wie die Marilyn Monroe, die in unserem kollektiven Gedächtnis eingeschrieben ist … „„My Week with Marilyn“ von Simon Curtis“ weiterlesen