Sie führen seit Jahren eine gute Beziehung: Martha (Sandra Hüller) und Paul (Felix Knopp) leben in einer gemeinsamen Wohnung. Ihre Spielchen lassen erahnen, dass sie sich gut kennen. Dahinter scheint aber auch viel Unsicherheit auf. Wie wenig Martha von Paul weiß, erfährt sie erst, als er verschwindet, und sich alle Eckdaten seines Lebens mit ihm auflösen … „„Über uns das All“ von
Jan Schomburg (Interview)“ weiterlesen
„Über uns das All“ von
„Le Havre“ von Aki Kaurismäki
Man kann das Autorenkino in zwei Gruppen einteilen: Jene Regisseure wie Stanley Kubrick oder Lars von Trier, die sich mit jedem Film neu erfinden und von Film zu Film neue Themen, einen neuen visuellen Stil, neue Technik, insgesamt eine neue Produktionsart erarbeiten. Und dann gibt es die Filmemacher, die anstatt virtuos auf der maximalen Klaviatur der Ausdrucksmöglichkeiten zu spielen ihre ganz eigene Handschrift immer mehr verfeinern… „„Le Havre“ von Aki Kaurismäki“ weiterlesen
Mouse on Mars in der
Kölner Philharmonie
Im September feiert die Kölner Philharmonie mit fünf Konzerten ihr 25-jähriges Jubiläum. Für das Eröffnungskonzert erhielt das ehemals rheinländische Elektronik-Duo Mouse on Mars einen Kompositionsauftrag. Ein Interview mit den beiden Musikern über die ungewöhnliche Arbeit an dem Stück „Paeanumnion“ „Mouse on Mars in der
Kölner Philharmonie“ weiterlesen
Killer-Quad
„Irgendwo dazwischen“
von Tracey White
Es ist ein ungewöhnlicher Einstieg: „Irgendwie dazwischen“ beginnt mit dem kurzen Selbstporträt von vier Mädchen: Maria, Lola, Violet, Ashley. Sie kennen sich nicht untereinander, aber sie alle haben eine gemeinsame Freundin … „„Irgendwo dazwischen“
von Tracey White“ weiterlesen
„Die Vaterlosen“ von Marie Kreutzer
(Interview)
Der Vater ist tot, und damit auch ein Übervater gestorben. Er hatte einst eine Kommune gegründet. Die Liebe war befreit, entsprechend verwirrend die Vaterschaftsverhältnisse … „„Die Vaterlosen“ von Marie Kreutzer
(Interview)“ weiterlesen
„Blue Valentine“
von Derek Cianfrance
Der erste Eindruck trügt: Ein idyllischer Blick auf ein Haus auf der Wiese, die Familie beim Frühstück, der Mann kaspert mit der Tochter rum. Doch die Frau ist leicht genervt davon. Leicht genervt ist stark untertrieben, wie sich später zeigt. Wir wohnen vielleicht dem baldigen Ende der Beziehung von Dean (Ryan Gosling) und Cindy (Michelle Williams) bei … „„Blue Valentine“
von Derek Cianfrance“ weiterlesen
„Nader und Simin – Eine Trennung“ von Asghar Farhadi
Der Film beginnt mit einer Szene vor dem Scheidungsrichter. Simin will mit der Familie den Iran verlassen, ihr Mann Nader will sich jedoch in Teheran weiterhin um seinen an Alzheimer erkrankten Vater kümmern – eine Einigung finden sie nicht. Die Scheidung kommt zwar erstmal nicht zustande, doch Simin zieht zu ihren Eltern, Nader bleibt alleine mit Tochter Termeh (Regisseurs-Tochter Sarina Farhadi) zurück … „„Nader und Simin – Eine Trennung“ von Asghar Farhadi“ weiterlesen
„Die Bekehrung“ von Matthias Gnehm
Der studierte Architekt und Comic-Zeichner Matthias Gnehm hat in seinen bisherigen Arbeiten – mal mehr, mal weniger – zwei entscheidende Merkmale eingebracht: eine komplexe Erzählweise und das Interesse an den Themen Architektur und Urbanismus. Für „Die Bekehrung“ reduziert er beides … „„Die Bekehrung“ von Matthias Gnehm“ weiterlesen
„Brownian Movement“
von Nanouk Leopold (Interview)
Der dritte Langfilm der niederländischen Regisseurin Nanouk Leopold ist stark konzeptuell aufgebaut: Es gibt drei Teile, die den Auslöser für den Konflikt, den Ausbruch und eine Ahnung der Möglichkeit zur Bewältigung zeigen. Die Teile sind entsprechend des psychischen Zustands der Figuren an mehr oder weniger unterschiedlichen Umgebungen angesiedelt … „„Brownian Movement“
von Nanouk Leopold (Interview)“ weiterlesen
„Schlafkrankheit“ von Ulrich Köhler (Interview)
Für Ebbo, einen deutschen Entwicklungshelfer, der jahrelang in Afrika gearbeitet hat, wird die Rückkehr in die alte Heimat zunehmend schwierig … „„Schlafkrankheit“ von Ulrich Köhler (Interview)“ weiterlesen
„Die Frau die singt“
von Denis Villeneuve
Ihr Verhältnis war wohl angespannt: Bei der Testamentsverkündung ist Sohn Simon nur wenig berührt. Er ist im Gegenteil deutlich genervt, dass die Skurrilitäten seiner Mutter auch nach ihrem Tod eine Fortsetzung haben. Seine Zwillingsschwester Jeanne hingegen ist vor allem irritiert. Denn ihre Mutter wünscht sich nackt, ohne Sarg und mit dem Gesicht nach unten begraben zu werden. Das ist ihre Art, einer verrückten Welt den Rücken zu kehren … „„Die Frau die singt“
von Denis Villeneuve“ weiterlesen
„Die Mondverschwörung“
von Thomas Frickel (Interview)
1997, gut zehn Jahre nach Michael Moores Erstling, aber fünf Jahre vor dessen weltweiten Doku-Hits, ließ Thomas Frickel mit „Deckname Dennis“ einen nicht nur physiognomisch an Moore erinnernden US-Reporter auf die deutsche Provinz los … „„Die Mondverschwörung“
von Thomas Frickel (Interview)“ weiterlesen
„Metropolis“ von Fritz Lang
(Restaurierte, 148 Minütige Fassung)
Fritz Langs gigantisches Werk „Metropolis“ von 1927 gilt schon lange als Klassiker der Filmgeschichte, wurde aber immer auch kontrovers diskutiert … „„Metropolis“ von Fritz Lang
(Restaurierte, 148 Minütige Fassung)“ weiterlesen
„RPM“ von Martina Lenzin
Der Comic wird ja immer wieder mit dem Film verglichen : Bei beiden gibt es das Zusammenspiel der visuellen und der verbalen Ebene, es gibt einzelne Einstellungen, Szenen und Schnitte, es gibt Farbbilder und Schwarzweiss. Ein entscheidender Unterschied ist, dass es im Comic keine Tonspur gibt … „„RPM“ von Martina Lenzin“ weiterlesen
„Der Name der Leute“
von Michel Leclerc
Die temperamentvolle Bahia trifft auf den zurückhaltenden Arthur. Beide tragen ganz unterschiedliche Familiengeschichten in sich – und gehen damit auf ganz eigene Art um … „„Der Name der Leute“
von Michel Leclerc“ weiterlesen
Freundlicher Diktator
„Wer wenn nicht wir“
von Andres Veiel
„Wer wenn nicht wir“ ist ein Film über den Schriftsteller Bernward Vesper. Es ist auch ein Film über Gudrun Ensslin. Aber wir sind noch nicht da, wo alles anfängt … „„Wer wenn nicht wir“
von Andres Veiel“ weiterlesen
„Wilson“, „David Boring“ &
„Ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln“ von Daniel Clowes
Eine größere Fangemeinde hat Daniel Clowes vor allem mit seinem Teenage-Porträt „Ghost World“ erworben. Bereits in den 90er Jahren hat er sich damit einen Ehrenplatz in der Comicgeschichte reserviert. Und nicht nur dort, denn die gleichnamige Verfilmung von Terry Zwigoff machte ihn auch über die Grenzen der Comicszene bekannt … „„Wilson“, „David Boring“ &
„Ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln“ von Daniel Clowes“ weiterlesen
„In meinen Augen“ von Bastien Vivé
Bastien Vivé deutet in seinem letzten Album „Der Geschmack von Chlor“ eine Romanze an. Der Ort der Begegnung – ein Schwimmbad – gibt die visuelle Gestaltung vor. Die zarte Annäherung zweier Menschen erzählt er grafisch auf konsequente und beeindruckende Art in schönen Blautönen – und nicht selten unter Wasser. Auch mit „In meinen Augen“ erzählt er wieder von einer aufkeimenden Liebe, und wieder steht der Geschichte eine ganz besondere visuelle Umsetzung zur Seite … „„In meinen Augen“ von Bastien Vivé“ weiterlesen























