61. Berlinale: Ein leerer Stuhl

Die diesjährigen Berliner Filmfestspiele hatten weniger Glamour, dafür mehr Aktualität zu bieten

Die 61. Berlinale präsentierte weniger Glamour als ihre Vorgänger. Laut Berlinale-Chef Dieter Kosslik war das nicht Ausdruck einer nun im Film angekommenen Rezession, sondern ein bewußter Blick auf die kleineren Filme. Ob ersteres nun tatsächlich gar keinen Anteil an der weniger prominenten Ausrichtung hatte, oder ob man angefragte Filme nicht bekomme konnte, sei dahin gestellt. Die weniger glamouröse Ausrichtung passte jedenfalls in vielerlei Hinsicht … „61. Berlinale: Ein leerer Stuhl“ weiterlesen

Der Comicautor Joann Sfar und sein Film „Gainsbourg“

Der Trend zu Comicverfilmungen reißt nicht ab – im Gegenteil: Inzwischen werden nicht nur Superhelden-Action-Abenteuer verfilmt, sondern zunehmend auch literarischere Stoffe wie Posy Simonds „Tamara Drewe“ von Stephen Frears („Immer Drama um Tamara“, dt. Kinostart 30.12.). Umgekehrt wechseln in jüngster Zeit immer mehr Comiczeichner auf den Regiestuhl, und das nicht nur, um ihre Comics als Animationsfilme zu realisieren, wie etwa Marjane Satrapi mit „Persepolis“, sondern um Realfilme zu drehen, wie Riad Sattouff mit „Jungs bleiben Jungs“. „Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte“ ist eine Biografie des charismatischen französischen Musikers Serge Gainsbourg. Sie wurde von Joann Sfar inszeniert, der als ein Star der französischen Comicszene gilt … lesen

Bundesstart: 14.10.2010