Ihr Verhältnis war wohl angespannt: Bei der Testamentsverkündung ist Sohn Simon nur wenig berührt. Er ist im Gegenteil deutlich genervt, dass die Skurrilitäten seiner Mutter auch nach ihrem Tod eine Fortsetzung haben. Seine Zwillingsschwester Jeanne hingegen ist vor allem irritiert. Denn ihre Mutter wünscht sich nackt, ohne Sarg und mit dem Gesicht nach unten begraben zu werden. Das ist ihre Art, einer verrückten Welt den Rücken zu kehren … „„Die Frau die singt“
von Denis Villeneuve“ weiterlesen
„Die Frau die singt“
„Die Mondverschwörung“
von Thomas Frickel (Interview)
1997, gut zehn Jahre nach Michael Moores Erstling, aber fünf Jahre vor dessen weltweiten Doku-Hits, ließ Thomas Frickel mit „Deckname Dennis“ einen nicht nur physiognomisch an Moore erinnernden US-Reporter auf die deutsche Provinz los … „„Die Mondverschwörung“
von Thomas Frickel (Interview)“ weiterlesen
„Metropolis“ von Fritz Lang
(Restaurierte, 148 Minütige Fassung)
Fritz Langs gigantisches Werk „Metropolis“ von 1927 gilt schon lange als Klassiker der Filmgeschichte, wurde aber immer auch kontrovers diskutiert … „„Metropolis“ von Fritz Lang
(Restaurierte, 148 Minütige Fassung)“ weiterlesen
„Der Name der Leute“
von Michel Leclerc
Die temperamentvolle Bahia trifft auf den zurückhaltenden Arthur. Beide tragen ganz unterschiedliche Familiengeschichten in sich – und gehen damit auf ganz eigene Art um … „„Der Name der Leute“
von Michel Leclerc“ weiterlesen
„Wer wenn nicht wir“
von Andres Veiel
„Wer wenn nicht wir“ ist ein Film über den Schriftsteller Bernward Vesper. Es ist auch ein Film über Gudrun Ensslin. Aber wir sind noch nicht da, wo alles anfängt … „„Wer wenn nicht wir“
von Andres Veiel“ weiterlesen
„The Green Wave“ von Ali Samadi Ahadi (Interview)
1972 im Iran geboren, kam Ali Samadi Ahadi 1985 ohne Familie nach Deutschland. Nach dem Abitur in Kassel studierte er Visuelle Kommunikation. Nach „Lost Children“ und „Salami Aleikum“ ist „The Green Wave“ sein dritter Kinofilm. „„The Green Wave“ von Ali Samadi Ahadi (Interview)“ weiterlesen
61. Berlinale: Ein leerer Stuhl
Die diesjährigen Berliner Filmfestspiele hatten weniger Glamour, dafür mehr Aktualität zu bieten
Die 61. Berlinale präsentierte weniger Glamour als ihre Vorgänger. Laut Berlinale-Chef Dieter Kosslik war das nicht Ausdruck einer nun im Film angekommenen Rezession, sondern ein bewußter Blick auf die kleineren Filme. Ob ersteres nun tatsächlich gar keinen Anteil an der weniger prominenten Ausrichtung hatte, oder ob man angefragte Filme nicht bekomme konnte, sei dahin gestellt. Die weniger glamouröse Ausrichtung passte jedenfalls in vielerlei Hinsicht … „61. Berlinale: Ein leerer Stuhl“ weiterlesen
„Picco“ von Philip Koch (Interview)
Kevin kommt in den Jugendknast. Hier herrschen andere Regeln als draußen. Besser, man befolgt sie … „„Picco“ von Philip Koch (Interview)“ weiterlesen
„Another Year“ von Mike Leigh
Lange ist es nicht mehr bis zur Rente für das glückliche Ehepaar Tom und Gerri. In ihrem sozialen Umfeld sind sie ein Ruhepol, drumherum geht es allerdings nicht so glücklich zu wie in ihrem gemütlichen Eigenheim in einem Londoner Vorort … „„Another Year“ von Mike Leigh“ weiterlesen
„Howl – Das Geheul“
von Rob Epstein & Jeffrey Friedman
1957 wird der Verleger des Dichters Allen Ginsberg angeklagt, weil dieser das angeblich obszöne Werk „Howl“ veröffentlicht hat. Der Prozess ist für die Entstehung der amerikanischen Gegenkultur der 60er Jahre von großer Bedeutung … „„Howl – Das Geheul“
von Rob Epstein & Jeffrey Friedman“ weiterlesen
„Immer Drama um Tamara“
von Stephen Frears
In einem ländlichen Refugium für Schriftsteller ist die attraktive Tamara Drewe ein Katalysator für alle möglichen Ereignisse … „„Immer Drama um Tamara“
von Stephen Frears“ weiterlesen
„Nowhere Boy“
von Sam Taylor-Wood
In den späten 50er Jahren sucht ein Junge zwischen zerrütteten Familienverhältnissen und strenger Schuldisziplin sein Heil in der Musik. Sein Name ist John Lennon … „„Nowhere Boy“
von Sam Taylor-Wood“ weiterlesen
„Ich sehe den Mann Deiner Träume“ von Woody Allen
Die einen fürchten das Altern, die anderen suchen vergebens Erfolg. Aber in einem sind sich alle gleich: Sie wollen geliebt werden … „„Ich sehe den Mann Deiner Träume“ von Woody Allen“ weiterlesen
„Cyrus“ von Jay & Mark Duplass
John ist ein Eigenbrötler. Als ihn seine Ex auf eine Party mitnimmt, lernt er Molly kennen. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein. Dem Glück steht allerdings Mollys 21jähriger Sohn im Weg … „„Cyrus“ von Jay & Mark Duplass“ weiterlesen
„Orly“ von Angela Schanelec (Interview)
Inmitten des geschäftigen Treibens beobachtet der Film Begegnungen und Auseinandersetzungen auf dem Flughafen von Orly … „„Orly“ von Angela Schanelec (Interview)“ weiterlesen
„The Kids are alright“
von Lisa Cholodenko
Joni und Laser, die Kinder eines lesbischen Ehepaars, wollen ihren leiblichen Vater kennenlernen. Dadurch gerät das familiäre Gefüge ins Wanken … „„The Kids are alright“
von Lisa Cholodenko“ weiterlesen
„Somewhere“ von Sofia Coppola
Johnny Marco ist ein Hollywood-Star der Zweiten Liga. Seine Filme haben kaum Anspruch, aber der Schönling ist gut im Geschäft. Zwischen Party, Affäre und einem Leben im Hotel driftet er ziellos durch den Alltag. Bis seine Tochter bei ihm aufkreuzt … „„Somewhere“ von Sofia Coppola“ weiterlesen
„Carlos – Der Schakal“ von Olivier Assayas
Ilich Ramírez Sánchez ging als Terrorist „Carlos“ in die Geschichte des 20. Jahrhunderts ein. Seine Geschichte erzählt Oliver Assayas als fehlgeleitetes linkes Denken und Handeln … „„Carlos – Der Schakal“ von Olivier Assayas“ weiterlesen
„Exit through the Gift Shop“ von Banksy
Thierry Guetta porträtiert die Street Art Szene. Als er auf seinen Helden Bansky trifft, nimmt das Projekt eine unerwartete Wendung … „„Exit through the Gift Shop“ von Banksy“ weiterlesen
Der Comicautor Joann Sfar und sein Film „Gainsbourg“
Der Trend zu Comicverfilmungen reißt nicht ab – im Gegenteil: Inzwischen werden nicht nur Superhelden-Action-Abenteuer verfilmt, sondern zunehmend auch literarischere Stoffe wie Posy Simonds „Tamara Drewe“ von Stephen Frears („Immer Drama um Tamara“, dt. Kinostart 30.12.). Umgekehrt wechseln in jüngster Zeit immer mehr Comiczeichner auf den Regiestuhl, und das nicht nur, um ihre Comics als Animationsfilme zu realisieren, wie etwa Marjane Satrapi mit „Persepolis“, sondern um Realfilme zu drehen, wie Riad Sattouff mit „Jungs bleiben Jungs“. „Gainsbourg – Der Mann, der die Frauen liebte“ ist eine Biografie des charismatischen französischen Musikers Serge Gainsbourg. Sie wurde von Joann Sfar inszeniert, der als ein Star der französischen Comicszene gilt … lesen
Bundesstart: 14.10.2010





















