Adrian Tomine, US-Bürger asiatischer Abstammung, vermischt in „Halbe Wahrheiten“ das subjektive Schicksal seines Protagonisten mit allgemeinen Fragen zu Rassismus und Vorurteilen … Der misanthropische Ben lebt in einer wenig glücklichen Beziehung mit Miko. Als sie sich eine Auszeit geben, geht er mit anderen, weißen Frauen aus. Seiner Selbstfindung dient das nicht. Der kontrastreiche Zeichenstil und das Setting von Tomines erster großer Graphic Novel erinnern angenehm an so große Comic-Künstler wie Daniel Clowes oder die Hernandez-Brüder. (Reprodukt)


